Kleidertauschparty
Familie Nachhaltig leben

Kleidertauschparty

In den letzten Wochen haben wir auf unserem Blog immer wieder Ideen für ein nachhaltigeres Leben vorgestellt. Mit meiner Erfahrung der Kleidertauschparty findet ihr hier einen weiteren Impuls. 

Motivation & Background

Vor dem Hintergrund von:

Ausuferndem Konsum von Fast Fashion. Mangelnde Einhaltung von Schutzmaßnahmen und Menschenrechten bei der Herstellung. Umweltschutz. Ressourcenschonung. Minimalismus.

möchte ich euch eine weitere Idee für nachhaltigen Konsum vorstellen. 

Neben Upcycling/Refashion bereits vorhandener Kleidung (da muss ich mangels Näherfahrung passen), Leihen und Gebraucht kaufen, ist Kleidertauschen für mich eine gute Option, die Spass macht und verbindet.

Zusätzlich zu den Vorteilen für die Umwelt, kann man sich mit gebrauchten/getauschten Dingen den Platz für die Lagerung und natürlich eine Menge Geld sparen. Dies trifft im Besonderen auf Kinderkleidung zu, die naturgemäß viel kürzer getragen werden kann. Durch die vielen abgesagten Flohmärkte und Basare, kam mir für unsere Spielgruppe die Idee einer Kinder- Kleidertauschparty.

Die Kleidertauschparty

Als Planungsgrundlage sollten u.a. einige Punkte geklärt werden:
welche Art von Kleidung wird getauscht, wer/wie viele kommen, was wird benötigt (Geschlecht, Saison,..), was geschieht mit den Rest-Sachen (werden sie mitgenommen oder gespendet). Für eine übersichtliche Präsentation der Kinderkleidung sind Größenschilder, Kleiderständer mit Kleiderbügeln, viel freie Fläche, z.B. auf einem großen Tisch oder eine Bank für Schuhe hilfreich. Nun sortiert jede/r seine Kleidung dementsprechend ein und darf sich anschließend nach Fundstücken umschauen. Bereitgestellte Taschen erleichtern das Heimtragen :).

Wir haben uns auf Kinderkleidung beschränkt, daher wurde keine Umkleidemöglichkeit/großer Spiegel benötigt, Kaffee und Kuchen dagegen schon 🙂

Alternative

Wenn kein persönliches Treffen stattfinden kann, ist der Wanderkleidertausch eine gute Alternative. Eine Person einer festgelegten Gruppe (Kriterien können sein: ähnliche Größe, ähnlicher Wohnort,..) packt eine Tasche mit aussortierten Sachen und gibt sie weiter. Der/die Nächste nimmt sich, was er/sie braucht, legt etwas dazu und gibt sie ebenfalls weiter. 

Vielleicht könnte das ja auch eine gute Adventsidee sein?!

Unsere Kinder bekommen immer wieder Kleidung von befreundeten Familien vererbt, die dann eine besondere Bedeutung für sie hat und ich freue mich ebenfalls sehr, wenn ich Kinder aus meinem Umfeld mit den Sachen unserer Kids sehe.

Habt ihr noch Ideen zu nachhaltigem Konsum oder einen praktischen Tipp aus eurer Erfahrung? Schreibt uns gerne!

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